Impulse

Könnten das Ihre Worte sein?

- Dann beantworten Sie sich doch mal diese Fragen, wenn Sie mögen…

 

 

 

Ratschläge...

 

sind meist lieb, zumindest oft gut gemeint. Sie stammen häufig von besorgten Mitmenschen, die manchmal sogar ähnliche Situationen durchlebt haben und uns vor "Fehlern" bewahren möchten.

 

Wie reagiere ich immer, meistens, manchmal oder auf gar keinen Fall darauf?

Welche Gefühle lösen die Ratschläge und dann meine Reaktionen bei mir aus?

Wie geht es dann weiter?

 

Wie agiere ich selbst, wenn ich das Gefühl habe, andere laufen in ihr Unglück oder zumindest könnte da ordentlich etwas schief gehen?

 

Meine Erfahrung ist, dass Ratschläge von Anderen deswegen eher nicht funktionieren, weil sie einfach rein gar nichts mit der besten eigenen Lösung zu tun haben. Zumindest der Weg und das Tempo bis zur Lösung gestalten sich bei jedem von uns sehr individuell, da gibt es einfach keine Pauschallösungen. Manchmal mag ein Austausch und das Einholen von Ratschlägen allerdings helfen, die Situation und sich selbst klarer zu sehen und seine eigene, u.U. aber ganz andere Lösung zu finden.

Das hat doch alles keinen Sinn!

 

Es gibt Zeiten, da fühlt man sich hoffnungslos. Das Gefühl der Trostlosigkeit, der Aussichtslosigkeit ist kaum noch zu ertragen. Resignation macht sich breit, und zwar auf ganzer Front. Man hat den Kampf verloren, und jetzt gibt es kein Entrinnen. Das ist nicht nur ein Gefühl, es ist eine ganz tiefe Überzeugung.

Selten war ich mir bei etwas so sicher. ich weiß, es gibt keine Hoffnung mehr, es kann sich einfach nicht mehr zum besseren wenden. Diese Zeiten sind endgültig vorbei, der Glauben an alles ist verloren - außer an die Abwärtsspirale. Andere haben gut reden.

Ich kann es schon nicht mehr hören. Die wissen alle nicht, wie es wirklich in D´mir aussieht und wieviel Kraft es täglich kostet...

 

Angenommen alles ist möglich...

Was müsste passieren, um mich in welcher Form auch immer doch noch irgendwie "zu retten"? Welchen Einfluss hätte dabei mein Außen und welchen mein Innen?

Welche Gedanken oder Gefühle wären mir sehr hilfreich?

Was müsste ich loslassen und was bräuchte ich statt dessen?

 

Wenn meine augenblickliche tiefe Überzeugung aber doch ein Irrglaube sein sollte, würde ich Deine Chance nutzen?

 

Welche Möglichkeiten der Unterstützung habe ich bis jetzt schon ausgeschöpft? Welche gibt es noch? Warum probiere ich sie nicht aus? Wie kann ich wissen, ob was funktioniert oder nicht, wenn ich es nicht ausprobiert habe?

Kann ich nicht? Kann ich wirklich nicht?

Will ich denn überhaupt?

 

Will ich denn überhaupt, dass es mir gut geht?

 

Wir müssen alle sterben.

 

Aber ich entscheide selbst, welche Qualität m­ein Leben hat. Ich bin allein verantwortlich, für meine Gedanken, Bewertungen und Gefühle. Es liegt in meiner Hand, was ich aus meinem Leben mache, mit wem ich mich umgebe und wie ich meine wertvolle Lebenszeit verbringe.

 

Was möchte ich, wie soll es sein?

 

"Man muss auch mal zufrieden sein!"

 

 

Muss man das?
Wann muss man das denn, wenn also was genau erreicht ist?
Gibt es ein allgemeingültiges, messbares Level, ab dem sich Zufriedenheit breit macht, breit machen muss?
Muss man zufrieden sein, wenn es andere Menschen gibt, denen es schlechter geht? Aber dann müsste doch eigentlich so gut wie jeder zufrieden sein...
Oder müsste es gerade unzufrieden machen, solange es Menschen gibt, die es schlechter in ihrem Leben angetroffen haben?

 

Wer sagt das überhaupt? Wie zufrieden ist denn eigentlich der, der das sagt? Wieviel hat seine Zufriedenheit in Wahrheit mit Resignation zu tun?

 

Und wenn sich die Zufriedenheit aber einfach nicht einstellt oder auf einmal wieder weg ist? Ist man selbst schuld daran und muss sich deswegen dann schämen?

 

Wie kann man Zufriedenheit denn erreichen und auf Dauer behalten? Oder geht das sowieso nicht, die Zufriedenheit zu konservieren?
Ist das vielleicht eher so, als ob ein Tier seinem eigenen Schwanz nachjagt, ohne je ans Ziel zu kommen?

 

Welche Wünsche, Träume und Ziele habe ich denn noch, von denen ich glaube oder zumindest hoffe, dass die Erfüllung mir die langersehnte Zufriedenheit bringen wird?

Und wenn sich dann aber doch keine Zufriedenheit einstellt? Was dann?

Sind das überhaupt wirklich meine eigenen Wünsche, Träume und Ziele oder woher kommen die eigentlich?

 

Gibt es überhaupt Zufriedenheit oder gibt es nur ihre Abwesenheit, die Unzufriedenheit?

 

Zufriedenheit hat doch irgendwas mit Frieden zu tun, jedenfalls kein Kämpfen.

Kämpfen...gegen wen oder was denn?

Gegen andere Menschen, Glaubenssätze, Konventionen,...

oder etwa sogar gegen mich selbst?

Was hätte Zufriedenheit dann mit Einfach Sein zu tun?

 

Will ich weiter kämpfen oder in Frieden sein?

 

Neue Möglichkeiten?

 

 

Manchmal scheint alles so trostlos, aussichts- und ausweglos oder zumindest langweilig vorhersehbar. Wir stecken fest, wie in einer Falle. Es gibt kein Entrinnen aus dieser Sackgasse, und wahrscheinlich sind wir letztendlich auch noch selbst schuld an dieser Misere.


Wir haben wirklich schon alles durchgekaut, alle denkbaren Möglichkeiten in Betracht gezogen, aber letztendlich doch verworfen. Es geht einfach nicht anders! Da müssen wir jetzt durch.

 

Ja damals...damals hätten wir noch die Wahl gehabt, jetzt ist einfach alles zu spät. Und wenn andere dann noch damit kommen, dass das Leben doch schön ist, könnten wir...!
Schön für andere!


Für mich ist es jedenfalls gar nicht schön, es gibt keine Lösung!

 

Und wenn es auch für mich, in Deiner besch... Situation eine gute Lösung gibt?
Eine Lösung, die Du nur selbst nicht sehen, finden kannst...

 

 

"Alles nur in meinem Kopf..."

 

 

Irgendwann habe ich verstanden, dass ich Alles und Nichts und Jeden immer nur aus meinem Kopf heraus sehe, bewerte, beurteile, verurteile. Aus meinem Kopf, das bedeutet aus meiner Welt, aus meiner Wahrheit, aus meinen Gedanken, aus meinem Erleben,...

 

Aber wie kommt das eigentlich da rein?

 

 

Das geschieht tatsächlich schon unser ganzes Leben lang. In jeder Sekunde unseres Lebens passiert etwas: Wir sind ständig äußeren Einflüssen ausgesetzt, wie Eltern, Geschwistern, Freunden, Kindergarten, Schule, Kollegen, ggf. Krankheiten, vielleicht auch Feinden, irgendeinem Umfeld, irgendwelchen Energien.

 

 

Diese machen immer etwas mit uns, setzen in uns etwas in Bewegung, arbeiten in uns, verselbständigen sich in uns, manipulieren uns, manifestieren sich in uns, auch im Erwachsenenalter. Oft geht das blitzschnell und nahezu unmerklich. Mit fortschreitender Entwicklung arbeitet unser Kopf, unser Gehirn irgendwann im Kindesalter immer aktiver mit: Zusammenhänge, Verknüpfungen werden automatisch wie ein Puzzle zusammengesetzt, Gedanken kommen wie von selbst, daraus entstehen Erkenntnisse, die uns gerne wie eine Offenbarung, eine Art eigenes Evangelium vorkommen.

 

Das wird ganz automatisch zu unserem heiligen Wissen. Natürlich glauben wir dann auch, was wir denken!

 

Das hilft uns auf jeden Fall gut durchs Leben, sichert sogar unser Überleben. Es zieht Grenzen in unsere Welt, sodass wir uns darin sicher bewegen können, dort kennen wir uns nämlich aus, das haben wir schließlich gelernt. Da wir unglaublich anpassungsfähig sind, überleben wir so in nahezu jedem Umfeld, so destruktiv und lebensfeindlich es uns manchmal auch begegnet. Wir sind unter allen Umständen auf Überleben ausgerichtet!

 

 

Und dann glauben wir, dass Welt so ist, dass wir so sind, dass das Wahrheit ist.

 

Und dann?

 

Und dann haben wir spätestens als Erwachsene alle die Wahl, wie wir damit umgehen wollen.

 

Ich habe erkannt, dass meine Wahrheit auf gar keinen Fall Allgemeingültigkeit hat, das wird sie nie, kann sie gar nicht. Jeder hat seine eigene Wahrheit und diese Wahrheiten sind zwangsläufig verschieden voneinander, haben alle keine Allgemeingültigkeit.

 

 

Wer "Mein Weg zur Kinesiologie: Unmöglich x Unmöglich = Alles ist möglich!" gelesen hat, weiß, dass es mir möglich war, mein ursprüngliches Weltbild, meine gefühlt in Stein gemeißelten Gesetze in meinem Tempo und in meiner Zeit zu verändern. Ich habe verstanden, dass alle gedachten Beschränkungen, Grenzen oder Fesseln nur Illusionen, Trugbilder, Irrglauben in meinem Kopf sind. Es war tatsächlich nur in meinem Kopf!

 

Genau wie diese Manipulationen sich einfach so in mir, in meinem Kopf manifestieren konnten, kann ich heute nun aktiv selbst entscheiden und manifestieren, in welchen neuen, konstruktiven Grenzen und Beschränkungen ich mich sicher bewegen möchte.

 

 

Ich weiß, dass ich nicht mehr glauben muss, was ich denke!

 

Alles ist möglich!

 

 

Streiten vor den Kindern?

 

 

Wie ticke ich da?...
- nie im Leben
- lässt sich halt nicht immer vermeiden
- nur wenn es sein muss
- leider ja
- ich wünschte nicht
- warum auch nicht
- geht ja gar nicht anders
- na klar
- so wie es kommt
- egal
- nur mit den Kindern
- bei uns gibt es keinen Streit, wir lösen das anders
- ich kenne keinen Streit
-...

 

Was kenne ich außer Streiten für Strategien mit Konflikten umzugehen? Welche praktiziere ich davon vielleicht sogar?
- Totschweigen
- Nachgeben um des lieben Friedens willen
- intrigante Spielchen
- aufgesetztes Überspielen
- gekünsteltes Lachen
- Faust in der Tasche
- eisiges Schweigen
- unverhohlene Verachtung
- späteres Heimzahlen
- unterdrückte Wut
- wie Luft behandeln
- Lügen
- Vermeidung um jeden Preis
- Schönreden (rosarote Brille)
- Verleugnung
- Polarisieren, also auf Deine Seite ziehen
- Schmollen
- Rachepläne schmieden
- innerlich platzen
- ...

 

Wie habe ich es als Kind erlebt? Welche Erfahrungen habe ich diesbezüglich mit meinen Eltern gemacht?
Was hat diese Erfahrung mit mir, aus mir gemacht?
Wie und wo erlebe ich heute noch diese Auswirkungen, in welcher Form genau?
Wie hätte ich es damals gebraucht? Wie hätte ich es mir gewünscht?
Habe ich mir damals vielleicht sogar etwas geschworen? Was?
Und was ist daraus geworden?

 

Egal, wie Streit oder andere Strategien vor Kindern gelebt werden, es macht etwas mit ihnen. Es beeinflusst oder traumatisiert sie jetzt und für ihr weiteres Leben.

 

Welche Werte und Fähigkeiten wünsche ich mir für meine Kinder in Bezug auf Streit? Und für mich selbst?

 

Was ist mir das wert? Wozu bin ich bereit?

 

Wie würde sich wohl ein konstruktives Streitverhalten auswirken?
- auf meine Kinder?
- auf mich?
- auf uns?
- auf uns alle?
- auf die ganze Welt?

 

 

Meine Version 2.0

 

Heute ist ein ganz besonderer Tag...
Heute erschaffe ich mir meine Version 2.0, die beste Version meiner Selbst, die ich mir vorstellen kann!
Ich gehe davon aus, dass alles möglich ist, es gibt keinerlei Beschränkungen, kein "ja, aber". Wichtig ist, dass ich bei allem ganz konkret bist.

 

Welche Talente, Gaben, Eigenschaften, Fähigkeiten, Stärken hat 2.0?
Wie und für was setzt 2.0 diese ein?
Wie verbringt 2.0 seine/ihre Lebenszeit?
Welchen Beruf übt 2.0 aus? Welche Berufung hat 2.0?
Mit welchen Menschen umgibt sich 2.0, was haben diese für Qualitäten?
Wie sieht es mit einem Partner/einer Partnerin aus?
Wie geht 2.0 mit Kritik, Schwächen oder Fehlern von sich und anderen um?
Wie fühlt sich 2.0?

 

Angenommen...2.0 bin ich...
Welche Lösungen hat 2.0 für schwierige Situationen oder Konflikte in meinem Leben? Wie genau geht er/sie besser damit um?
Von welchen Energiefressern, welchem Ballast befreit sich 2.0 in meinem Leben?
Wie genau füllt er/sie mein Leben mit Leichtigkeit und Freude?

 

und jetzt...
Übe ich jeden Tag ein Stück mehr zu meiner Version 2.0 zu werden, der besten Version meiner Selbst!
Ich bin 2.0! Es ist meine Entscheidung.

 

 

Gefühl « ---» Verstand

 

Jeder kennt das:
Wie gut fühlt es sich an, wenn unser Gefühl und Verstand im Einklang sind, wenn sie am gleichen Strang, in die selbe Richtung ziehen. Wir treten dann automatisch ganz klar, selbstbewusst und, wenn es sein muss, sogar energisch auf. Es gibt keine Diskussion, wir sind felsenfest überzeugt, absolut sicher in unserem Tun.

 

Herrlich!

 

Doch manchmal ist das nicht so...
Gefühl und Verstand wollen in komplett unterschiedliche Richtungen und wir wissen beim besten Willen nicht, was wir tun sollen, sind hin- und hergerissen, können es uns selbst einfach nicht Recht machen. Am liebsten würden wir die Gefühle ausschalten...oder doch lieber den Verstand?
Kann nicht vielleicht jemand anderes die Entscheidung treffen?
...und am besten auch noch gleich die komplette Verantwortung dafür übernehmen?

 

Schrecklich!

 

Wenn wir es über einen längeren Zeitraum nicht schaffen, Gefühl und Verstand doch noch in Einklang zu bringen oder einen "gewinnen" zu lassen, treten wir auf der Stelle. Alles scheint trostlos, aussichtslos, vielleicht sogar auch sehr beängstigend. Und es ist egal, ob es dabei um Beziehung, Job oder andere Lebensthemen geht. Ja, leider sind es meist auch noch die wirklich wichtigen Themen, bei denen wir uns so unglaublich schwer tun.

 

Wie gehe ich in diesen Situationen vor?
Welche erfolgreichen Strategien habe ich dafür bereits entwickelt?
Wann suche ich mir Unterstützung, um meine beste Lösung zu finden?

 

Vielleicht bin ich anders...

 

...anders aufgrund meines Aussehens, Verhaltens,

meiner Hautfarbe, Sprache, Abstammung, Schulbildung, Nationalität, Traditionen, Bedürfnisse, Krankheiten, Gene, Ansichten, Wünsche, Bedürfnisse, Gesinnung, Ausrichtung, Wahrnehmungen, Ziele, Erfahrungen, Herangehensweise, Fähigkeiten, Talente...

 

vielleicht denke ich, ich bin hässlich, unpassend, falsch oder sogar fehl am Platze...

 

vielleicht fühle ich mich deswegen unglücklich, unzufrieden, deprimiert oder traurig, manchmal sogar verzweifelt...

 

vielleicht würde es mir helfen, mir meiner wahren Qualitäten und wer ich eigentlich bin, bewusst zu werden ...

vielleicht würde es mir helfen, Gleichartige / Gleichgesinnte zu finden und mich mit diesen auszutauschen...

vielleicht würde es mir helfen, meine Einstellung zu verändern, indem ich neue Perspektiven einnehme und so meinen Horizont erweitere...

 

Auf jeden Fall bin ich genau wie ich bin wunderschön, einzigartig, genau richtig und wertvoll, bereichere auf meine ureigene Art und Weise diese Welt um mein besonderes Licht!

Freude...

 

Was genau erfüllt mich mit Freude?

-diese unbändige, tief empfundene, manchmal sogar übermütige, kindliche Freude, die mein Herz hüpfen lässt und mir es dann so leicht macht, der besten Version meiner Selbst ganz nah zu sein...

-die Freude, die mich so lebendig fühlen lässt, die mich eng mit mir verbindet, mich meine Stärke, Mut und Zuversicht spüren lässt und mir in diesem Moment alles möglich erscheinen lässt...

-die Freude, in der ich mich und mein Leben dankbar oder sogar triumphierend als Geschenk ansehen kann, die Freude, die alles andere in den Hintergrund rücken lässt...

 

Wie oft erlebe ich Freude bzw. wie lange ist es her?

"Richtig oder Falsch? Wenn ich es doch nur wüsste..."

 

Wieviel Zeit verbringe ich mit Abwägen, Hadern, Zweifeln oder auch Ändern meiner Enscheidungen?

Wieviel Zeit möchte ich eigentlich nur dafür aufwänden?

 

Wie möchte ich in Zukunft mit Entscheidungen umgehen?

 

Ich, Kirsten Amrhein, hatte irgendwann die für mich überaus hilfreiche Erkenntnis, dass es gar kein Richtig oder Falsch gibt. Es gibt nur Wichtig.

Jede Entscheidung, egal wie ich sie treffe, bringt ganz spezielle Erfahrungen mit sich und diese -auch die unangenehmen- sind wichtig, wichtig für mich, meinen Lebensweg, meine Lebensaufgabe, mein Lebensziel. Warum diese ganz genau wichtig sind, z.B. um noch dienliche Potenziale zu entwickeln, erschließt sich auch mir oftmals erst rückblickend.

 

Durch eigene Erfahrungen weiß ich, das Leben meint es gut mit mir, uns allen

und ich lerne, dem Leben einfach immer mehr zu vertrauen.

Dabei übe ich mich darin, meiner Intuition zu folgen. Intuition ist meist der erste spontane Impuls, manchmal nur ganz leicht, kaum wahrnehmbar - wie der Flügelschlag eines Schmetterlings...auf jeden Fall bevor der Kopf mit dem Denken anfängt, was dann ganz viele Gefühle mit sich bringt...und mich endlos drauf herumkauen lässt.

Gute Laune « » Schlechte Laune

 

Was für ein Mensch bin ich?

Wer oder was ist für meine Launen verantwortlich?

Wie fremdbestimmt oder -gesteuert bin ich insofern?

 

Wer oder was verdirbt / vertreibt mir meine gute / schlechte Laune?

Was tue ich selbst bereits aktiv, um meine Laune zu beeinflussen?

 

Was könnte ich aktiv noch gezielter tun, um meine Laune zu behalten oder zu verändern?

z.B. durch Musik, Gesellschaft, Bewegung, Sport, Meditation, Beschäftigung, Nichtstun... was auch immer

 

Woraus ziehe ich Energie, was tut mir gut?

Wieviel Raum gebe ich diesen Dingen?

 

Wer bzw. wie genau möchte ich in Zukunft sein und wie möchte ich mit meinen Launen umgehen?

"Ja, aber...."

 

Bin ich ein "Ja, aber..."-Typ?

Einer, der immer einen Haken...das Haar in der Suppe... und so immer einen Grund findet,

genau da, wo er sich sicher fühlt, bestens auskennt, also in seiner bekannten Komfortzone stehen zu bleiben und nur ja keine Bewegung aufkommen zu lassen?

 

Was könnte auch alles passieren...

Welche neuen Erfahrungen würde ich machen...

Wie wäre mein Leben,

wenn es nur noch das Ja gäbe - und kein Aber mehr?

 

Wie wäre es stattdessen mal mit einem

"Ja! Und..."?

"Wenn der/die doch nur anders wäre!"

 

Welche Beziehung in meinem Leben missfällt mir? Eine Beziehung zu meinem Partner, Kollegen, Familienmitglied, Freund, Nachbarn,...

 

Was wünsche ich mir in dieser Beziehung? Wie genau soll der/die Andere sein?

 

Wünsche ich mir mehr
Respekt, Wertschätzung, Vertrauen, Interesse, Verständnis, Wohlwollen, Freundlichkeit, Höflichkeit, Empathie, Großzügigkeit, Unterstützung, Gespräche auf Augenhöhe, Offenheit, Ehrlichkeit, Zurückhaltung oder was genau ist es, was es mir einfacher in dieser Beziehung machen, meine Beziehung nachhaltig verbessern würde?

 

Wie wäre es wohl, was hätte es für eine Wirkung, wenn ich genau so zu dem/der Anderen wäre, wie ich möchte, dass er/sie zu mir ist? Und nicht nur ein Mal, sondern immer (öfter)...
Und wenn ich dabei wirklich echt wäre, am besten sogar bedingungslos…

 

Wo würde es mir genau schwer oder leicht fallen oder sogar unmöglich sein?
Was würde es wohl mit mir machen, wenn ich es eine Weile durchhalte?

 

Wenn ich einfach mal etwas anders machen würde und selbst aktiv würde, auch wenn ich meine, dass eigentlich doch der/die Andere etwas tun müsste, dran wäre.

Wie lange warte ich schon, dass sich etwas ändert, dass der/die Andere sich ändert?

Außen hui - Innen pfui?

 

Wie wichtig ist es mir, dass nach außen alles super scheint?

Dass ich nach außen ordentlich, sauber, gepflegt, aufgeräumt, nett, lustig, intelligent, unfehlbar, hübsch, attraktiv, kompetent, liebenswert, bescheiden, erfolgreich oder wie auch immer positiv wirke...

...obwohl es in mir ganz anders aussieht, vielleicht sogar genau das Gegenteil der Fall ist...

Wie viel Energie wende ich in meinem Leben dafür auf?

Warum genau tue ich das eigentlich?

 

Wie wichtig ist mir, was Andere von mir halten, wie sie über mich sprechen? Und warum ist das so?

 

Was tue ich, wie viel Energie investiere ich, um mich innen -wie auch immer- schön zu machen?

 

Wenn ich einfach mal ausprobiere, genau die gleiche Energie, die ich immer für Außen aufwände, auch auf mein Inneres zu verwenden...

Was würde dann wohl passieren, im Außen - im Innen?

Was wäre mein ganz persönlicher Gewinn?

 

Was möchte ich in meinem Leben endlich aufräumen und verändern?

Wie genau möchte ich sein?

 

Worauf warte ich noch?

 

Die Macht der Worte...

 

 

Worte -gesprochen, geschrieben oder gedacht- können uns lange begleiten, manchmal sogar unser ganzes Leben lang.

 

Worte können so viel:
Manche Worte erinnern wir als kostbare Geschenke, die wir unlöschbar in unserem Herzen verankert haben, die uns noch heute tief beglücken, motivieren oder einfach ein ganz warmes Gefühl bescheren, wenn wir mal wieder an diese Momente zurückdenken. Das sind wahre Sternstunden unseres Leben!

 

Manche Worte hinterlassen ein Meer der Zerstörung, das jede weitere Saat im Keim erstickt. Jeder Gedanke an diese Situationen reißt alte Wunden frisch auf und der Schmerz tut immer noch genauso weh, als ob wir immer noch mittendrin (fest)stecken. Gefühlt gibt es kein Entrinnen, und wir wünschen uns sehnlichst, es endlich zu vergessen, nur nicht mehr dran zu denken!

 

Viele Worte sind belanglos, haben keinerlei Bedeutung. Wir haben sie schnell vergessen.

 

 

 

Was haben Worte in meinem Leben bisher für Wirkungen entfalten? Wovon profitiere ich noch heute? Welche Situationen blockieren mich heute immer noch?

 

Was haben sich wohl für Worte in meinem Un(ter)bewussten abgespeichert? Mit welchen Gefühlen sind die wohl verbunden? Was macht das wohl heute noch mit mir, wenn davon auszugehen ist, dass 80-90 % unserer Erinnerungen im Un(ter)bewussten abgelegt sind und wir also größtenteils unbewusst, d.h. automatisch reagieren?

 

Was möchtes ich ändern? Wo möchte ich endlich mal der Sache auf den Grund gehen?

 

 

Angst…

 


...hat mir als Kind gedient und mein Überleben gesichert.
...hat mir geholfen, Potenziale zu entwickeln.
...ist eine hilfreiche Erfahrung.
...ist oft unbegründet.
...hindert mich als Erwachsener, meinen gesunden Verstand optimal einzusetzen.
...blockiert meine natürliche Intuition und damit meine Kreativität.
...macht mich unfrei und auf Dauer krank.
...ist so stark, wie ich es zulasse.
...ist ein mächtiger Ratgeber, der gerne all mein Denken und Handeln bestimmt.
....raubt mir (alle) Energie, die ich woanders bräuchte.
...kostet mich wertvolle Lebenszeit.
...macht mich blind für gute/bessere Herangehensweisen.
...ist objektiv meist unnötig und nicht hilfreich.
...entsteht aufgrund meiner persönlichen Erfahrungen.
...haben andere in der selben Situation nicht zwingend, weil sie eben andere Erfahrungen gemacht haben. Meine Angst hat dafür eher gar kein Verständnis.
...polarisiert.
...wird gerne immer größer bei entsprechender Nahrung.
...lässt mich flüchten, kämpfen oder tot stellen.
...scheint unüberwindbar.
...ist überwindbar.
...ist kontrollierbar.
...ist nur Angst, also ein Gefühl. Ich bin nicht Angst!
...bietet mir die Chance, mich mit ihr auseinanderzusetzen.
...erinnert mich, dass ich noch ungelöste Baustellen hast.
...zeigt mir, wo ich gerade stehe und wo mein persönliches Wachstum stagniert.
...lässt mir die Wahl, ob ich mich ihr ausliefere oder sie mir ansehe, dahinter gucke, dadurch gehe und das Leben selbstbestimmt lebe, das ich leben möchte.

 

Angst...
...hat mich genau nur so weit im Griff, wie ich es zulasse!

 

Und wenn ich die Angst jetzt einfach gehen lassen könnte?

 

"Irgendwann, wenn ich mal Zeit habe, dann..."

Fühle ich mich wie ein Hamster in seinem Rad?
Würde ich manchmal gerne auf "Reset" drücken und ganz neu anfangen oder meine Lebenskarten völlig neu mischen?

 

Mit was würde ich dann am liebsten meine wertvolle Lebenszeit füllen?
Wie genau würde sich das anfühlen?
Was hält mich davon ab, dies jetzt -und nicht erst irgendwann- zu leben?
Welche wertvollen Erfahrungen mache ich und welche hilfreichen Eigenschaften trainiere ich, solange irgendwann eben noch nicht jetzt ist?
Welche wichtigen Erfahrungen und Eigenschaften fehlen mir wohl noch, damit ich irgendwann so lebe, wie ich es mir wünsche?
Was kann ich aktv jetzt tun, um bestens gerüstet für irgendwann zu sein? (Wenn ich in den Urlaub fahre, überlege ich vorab doch auch, was ich dort brauchen könnte...)
Wer oder was könnte mich hilfreich unterstützen, mein Ziel zu erreichen-wer oder was blockiert mich noch dabei?
Warum lasse ich das noch zu, blockiert zu werden?

 

ich bist doch der wichtigste Mensch in meinem Leben, und
meinen Lieben kann es nur gut gehen, wenn es mir gut geht!

 

"Hab ichs doch gewusst!"

Nehme ich lieber das "schlechteste" an, um am Ende nicht die große Enttäuschung zu erleben?
Wäre "sich zu früh gefreut zu haben" eines der schlimmsten Dinge, die mir passieren könnten?
Empfinde ich dann, wenn es tatsächlich nicht gut läuft, sogar so etwas wie Genugtuung, Stolz oder eine Art Triumphgefühl?
Fühlt sich diese Niederlage dann fast schon wie ein Sieg an?

 

Was wäre, wenn ich selbst durch meine "Prohezeiungen" schlechten Ergebnissen/Ereignissen erst die Tür öffne?

 

Was wäre, wenn ich mir ab jetzt in meinem Leben durch eine offene und neugierige Haltung bessere Ergebnisse möglich machen könnte, als ich sie mir jemals hätte träumen lassen?

 

-dann hätte ich es allerdings nicht gleich gewusst...
Wäre das schlimm? Oder bin ich bereit, diesen Preis zu zahlen?

 

"Ach, wenn Du nur sprechen könntest und ich Dich wirklich verstehen könnte, dann wäre alles viel einfacher!"

Zeigt mein (Haus)Tier  unerklärliche, vielleicht unerwünschte oder sogar gefährliche Verhaltensweisen, Symptome oder Reaktionen?
Wurden diese bereits mit einem Tierarzt besprochen und Therapiemöglichkeiten insoweit vollständig ausgeschöpft?

 

Was für ein Typ Mensch bin ich? Was sind meine Stärken und Schwächen?

 

Wie reagiere ich  z.B.
-bei Leistungsdruck oder Stress auf der Arbeit
-bei wichtigen Prüfungen
-auf unerwartete Veränderungen
-wenn es mir nicht gut geht, ich müde bin oder mir etwas weh tut
-auf Lärm, Unruhe und Hektik
-auf Gewalt
-wenn man feinfühlig mit mir umgeht und auf meine Bedürfnisse eingeht
-auf (unterschiedliche) Ernährung
-im sozialen Miteinander unter Fremden, Freunden, Familienmitgliedern, Kollegen, Führungskräften, Rivalen, Feinden, Opfern, Tätern,...
-in Situationen,
    -die mir fremd, also ganz neu sind
    -die mir generell keinen Spaß machen oder worauf ich zumindest keine Lust hab, weil ich eigentlich gerade lieber irgendwas anderes machen will
    -die mich an eine vergangene Situationen erinnern, in der ich damals sehr schlechte oder sogar schmerzhafte Erfahrungen gemacht habe
    -die mir nicht geheuer sind oder sogar Angst machen
    -in denen ich nicht weiß, was auf mich zukommt
    -in denen ich nicht verstehe, was genau man jetzt von mir eigentlich will oder erwartet
    -in denen ich den Launen anderer ausgesetzt sein muss.

 

Wie gut kann ich im Hier und Jetzt sein, wenn ich mit meinem Tier bin? Bin ich (gedanklich) häufig noch mit vergangenen oder kommenden Situationen oder Problemen beschäftigt oder gelingt es mir, dann sehr gut abzuschalten und die Regungen meines Tieres gut mitzubekommen?

 

Würde ich mich selbst als Besitzer auswählen, wenn ich das (Haus)Tier wäre? In allen Situationen? Würde ich wirklich hören wollen, was mein Tier mir sagen würde, wenn es reden könnte?

 

Wo genau sehe ich Bedarf, meine Qualitäten als Tierhalter zu verbessern?

 

Beim Abgleich meines Verhaltens und des Verhaltens meines Tieres....
Kann es sein, dass mein Tier mich bzw. meine Verhaltensweisen an der ein oder anderen Stelle spiegelt, mir also zeigt, wie ich bin/reagiere oder mich eigentlich gerne zeigen würde?

 


Was wäre, wenn mein Tier sein unerklärliches, unerwünschtes oder sogar gefährliches Verhalten ganz einfach ablegen würde, wenn ich an mir arbeite und mich verändere? Würde ich mich dann ändern wollen?

 

"Warum nur passiert das immer mir?!"

Denke ich das manchmal?
Fühle ich mich vielleicht sogar wie vom Pech verfolgt, fremdgesteuert und frage mich, was ich eigentlich "verbrochen" habe - und warum bei anderen immer alles viel glatter läuft?
Möchte ich endlich auch mal auf der Sonnenseite des Lebens  stehen?

 


Was genau ist wohl mein Anteil daran, dass es genau so läuft?
Was kann ich aktiv tun, also welchen Entwicklungsschritt kann ich gehen, damit ich mich und mein Leben weg von destruktiv -> hin zu konstruktiv umprogrammiere?

 

Wie genau würde sich das anfühlen, wenn ich endlich dem Leben (wieder) vertrauen könnte?

 

"Da sind wirklich Gespenster!"

Viele von uns hatten in der Kindheit Angst vor Gespenstern. Furcht vor dem, was uns unbekannt im Dunkeln auflauert oder auflauern könnte. Manchmal haben wir uns kaum getraut zu atmen, haben unter der Bettdecke geschwitzt und waren wie gelähmt. Erst mit dem Älterwerden, mehr Lebenserfahrung und Wissen hat das dann irgendwann nachgelassen und in der Regel wissen wir heute, dass unter unserem Bett, dunklen Zimmerecken oder im Keller nichts lauert. Wenn wir doch mal unsicher sein sollten und meinen, etwas gehört oder gesehen zu haben, schauen wir nach, machen das Licht an, bringen Licht ins Dunkel. Schließlich sind wir ja erwachsen und Gespenster gibt es nicht! Das wissen wir und damit kommen wir gut durchs Leben.

 

Wo, in welchen Situationen gibt es denn aber heute noch "Gespenster" in meinem Leben?
Was lähmt mich heute, bringt mich ins kalte Schwitzen oder nimmt mir die Luft zum Atmen? Welche wiederkehrenden Situationen sind das genau?
Welche Szenarien entfalten sich mir dabei in meiner Vorstellung quasi wie von selbst, denen ich dann hilflos ausgeliefert bin?
Wie groß lasse ich die Gespenster noch werden und wie lange haben sie noch Gewalt über mich? Wie lange möchte ich noch so weitermachen?
Wenn ich es alleine nicht schaffe, das Licht anzumachen, mir also anzusehen, was wirklich dahinter steckt, wann hole ich mir die Unterstützung, die mich endlich (von diesen Gespenstern) befreit? Bin  ich bereit, mein Leben selbstbestimmt zu leben?

 

Wann traue ich mich und bringe endlich Licht ins Dunkel?            wenn es sich doch lohnt...

 

"Ich bin ja so dämlich!" oder "Bin ich blöd!"

Spreche ich auch so mit anderen Menschen?

Warum nicht?

Wie würden andere Menschen reagieren, wenn ich so mit ihnen spreche?

Welchen Einfluss hätte das wohl auf unsere Beziehung?

 

Wie würde ich reagieren und was würde ich fühlen, wenn andere so mit mir sprechen?

Welchen Einfluss hätte das auf meinen Selbstwert und mein Selbstbewusstsein?

Welchen Einfluss hätte das auf meine Beziehung zu diesen Menschen?

Wie möchte ich, dass andere Menschen stattdessen mit mir umgehen und sprechen?

Warum gehe ich selbst dann nicht so mit mir um?

 

Glaube ich, dass das doch etwas ganz anderes ist, weil ich ja weiß, wie ich es meine und von wem es kommt?

Warum habe ich dann aber Probleme mit meinem Selbstwert, meinem Selbstbewusstsein und meiner Selbstliebe?

 

Welche Wirkung auf mich und mein Leben hätte es, wenn ich mit mir selbst wertschätzend umgehe – und zwar genau so, wie ich es mir von anderen Menschen wünsche?

"So bin ich nunmal, da kann man nichts machen!"

Und wenn das ein Irrtum ist? Welche Möglichkeiten würden sich mir dann eröffnen?

Wer möchte ich eigentlich sein, wer bin ich wohl wirklich, und welchen Sinn hat das alles?

Wie genau sähe das Leben aus, das ich mir wünsche?

 

Könnten meine „schlechten“ Eigenschaften, wenn ich sie verstanden habe, wohl überflüssig werden und lebensbereichernde Erfahrungen sein?

„Ich habe einfach nie genug Zeit!“

Mit was möchte ich am liebsten meine wertvolle Lebenszeit füllen?

Was hält mich davon ab?

Ich bin doch der wichtigste Mensch in meinem Leben!

 

Kirsten Amrhein
Dipl. Finanzwirtin (FH)
zertifizierte Mediatorin

(Familie u. Wirtschaft)

 

Berentrop 1

58809 Neuenrade

 

Telefon 02392 – 80 76 26
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Ich bin Mitglied im Bundesverband Mediation e.V. (Fachverband zur Förderung der Verständigung in Konflikten).